Hardangervidda

"see the world with your own eyes"

11. Tag Tzetzerleg - Zencher

Das heutige Programm besteht darin, gemütlich die etwa 15 km bis nach Tzetzerleg zu fahren und mir dort die Stadt anzusehen. Anschließend geht es zurück an den Fluss zum Übernachten. Aber der Reihe nach.

Die Strasse in den Ort führt durch eine kleine Baumallee. Eine Abwechslung nach den weiten Grasflächen der letzten Tage. An einem Berghang über der Stadt trohnt ein Kloster.

In Tzetzerleg gibt es sogar einen kleinen Park. Ich setze mich gemütlich in die Sonne und schaue den Leuten zu.

Alles geht beruhigend langsam vor sich. Keine Hektik, kein Stress, einfach nur zum Genießen. Es gibt einen großen Markt und viele Läden wo ich meinen Proviant auch mit kleinen Extras, wie Wurst, Keksen und Waffeln auffüllen kann.

Nach 5 Stunden verlasse ich Tzetzerleg wieder in Richtung Zencher.

Eigentlich wollte ich weiter in die andere Richtung fahren und das Changaj Gebirge in Richtung Bayankhongor überqueren. Dicke Regenwolken die im Gebirge hängen halten mich aber davon ab. Denn auf aufgeweichten schlechten Bergpässen ist kein gutes vorankommen. Zumal es bis auf fast 3000m hoch geht. So bewege ich mich auf meinem weiteren Weg eher am Rand der Gebirgskette.

Auch heute steht das Zelt wieder direkt am Fluss mit weichem Rasen zum Wohlfühlen.