Hardangervidda

"see the world with your own eyes"

4. Tag Lun - Bajan Nuur

So habe ich mir die Mongolei vorgestellt. Blauer Himmel mit vereinzelten kleinen Wolken soweit man schauen kann. Dies hat natürlich zur Folge, dass die Sonne ihr Bestes gibt und man nach einiger Zeit nur noch auf der Suche nach etwas Schatten ist.

Da kommt eine Tankstelle doch ganz gelegen. Die Tankstelle ist auch eine Bushaltestelle, so das es nicht lange dauert bis man mit Leuten ins "Gespräch" kommt.

Gespräch ist zuviel gesagt. Hände und Füße sind mehr beschäftigt als er Mund. Hilfreich und von großem Interesse ist immer wieder die Landkarte auf der Lenkertasche. Da auch kleinere Orte verzeichnet sind kann man die Begeisterung erleben wenn der jeweilige seinen Heimatort darauf entdeckt. So richtig glaubt einem aber niemand wenn man sagt oder zeigt wo man mit dem Fahrrad noch hin will oder herkommt.

Nach der Überquerung des Flusses Tuul bei Lun komme ich an eine Abzweigung. Dort kann man entweder die Asphaltstraße in Richtung Kharkorin weiterfahren oder die Piste zum Ogi Nuur See nehmen. In Richtung Ogi Nuur wird gerade angefangen die Piste zu asphaltieren. Dies ist ein Teil der so genannten "Millenium Road". Offiziell gerade gesperrt, aber zum Rad fahren doch gerade ideal. So ändert sich meine geplante Route schon nach kürzester Zeit, denn eigentlich wollte ich in Richtung Kharkorin weiter.

Aus der Straße wird schnell eine Piste, was aber Mongolen nicht daran hindert diese mit überladenen Kleinwagen zu benutzen. Später kamen mir noch einige Japaner mit Motorrädern entgegen. Waren bei einer Veranstaltung am Ogi Nuur See.